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Erfolgsstory Krankenzusatzversicherung

Erfolgsstory Krankenzusatzversicherung

Als die DKV im Jahr 2000 zum ersten mal einen privaten Krankenversicherungstarif vorgestellt hat, der für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen Zusatzleistungen für Prävention und Vorsorge anbot, hatte wohl noch niemand den durchschlagenden Erfolg von Ergänzungsversicherungen auch nur erahnen können. Inzwischen hat sich eine regelrechte Artenvielfalt an Krankenzusatztarifen für GKV-Versicherte entwickelt.

Da gibt es die Ambulanten Tarife, die Zuschüsse für Naturheilkunde zahlen, für Sehhilfen, Hörgeräte, Vorsorgeuntersuchungen bis hin zu einer Zusatzversicherung, die den gesetzlichen Schutz quasi auf den einer privaten Vollversicherung upgradet.

Es gibt die stationären Tarife, die Wahlleistungen im Krankenhaus bezahlen, Kostenerstattung für Ein- und Zweibettzimmer leisten oder die Behandlung durch den Chefarzt ermöglichen.

Private Krankentagegeldversicherungen erstatten die Differenz zwischen Krankengeld und Lohn oder Gehalt und die Auslandskrankenversicherung gibt es um Preisdifferenzen in den Gesundheitssystemen der Länder auszugleichen oder Rückführungs- und Bergungskosten zu zahlen.

Ein wahrer Überflieger aber war die Zahnzusatzversicherung. Der Rückzug der Gesetzlichen Krankenkassen aus dem Bereich Zahnersatz war erst so richtig die Geburtsstunde für den Markt der Ergänzungsversicherungen und bescherte den Zusatzversicherungen einen gewaltigen weiteren Schub. Der nächste große Kassenschlager könnten die privaten Pflegezusatzversicherungen werden, wenngleich sich die potentielle Kundschaft hier etwas schwerer tut und die Marktdurchdringung etwas schleppender voran geht als vielleicht erhofft oder erwartet. Immerhin unterstützt der Staat mit der geförderten Pflegezusatzversicherung, auch als Pflege-Bahr bekannt, erstmals diesen Zweig der Privatversicherungen.

In Zahlen ausgedrückt wird der Erfolg der KV-Zusatzversicherungen besonders deutlich. Lag der Anteil der Versicherten im Jahr 2000 noch bei 9% so hat er sich inzwischen auf fast 25% gesteigert. Das bedeutet, dass fast ​jedernVierte gesetzlich Versicherte inzwischen eine private Ergänzungsversicherung hat. Ein wesentlicher Faktor für diesen Erfolg sind zweifelsfrei die immer wieder stattfindenden Einschränkungen der Leistungen der GKV. Anders als die Private Krankenversicherung muss die GKV nämlich kein bei "Vertragsabschluss" gegebenes Leistungsversprechen einhalten sondern darf Leistungen einschränken, zurückfahren oder ganz streichen um die Beiträge stabil zu halten.

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