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Leibrente

Die Leibrentenversicherung zählt zu den privaten Rentenversicherungen und stellt eine Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung dar. Beim Eintritt in die Rente erhält der Versicherte eine monatliche Rentenzahlung bis zu seinem Lebensende.

Die Einzahlung in die Leibrentenversicherung erfolgt anhand einer einmaligen Zahlung oder durch die Leistung von Jahresprämien. Die Höhe der anschließenden Rentenbeiträge hängt von dem Alter des Versicherten bei Vertragsbeginn und der Höhe der Einzahlungen ab. Selbst wenn das eingezahlte Kapital für die anschließenden Rentenjahre nicht ausreicht, werden die Leistungen aus der Leibrentenversicherung weiter an den Versicherten ausgezahlt.

Das eingezahlte Kapital wird mithilfe des sogenannten Umwandlungssatzes in die Rente umgerechnet. Der Versicherte bekommt einen fest garantierten Anteil und darüber hinaus einen Bonusteil, dessen Höhe von der durch die Versicherung erwirtschafteten Rendite abhängt.

Ein Teil der Leibrentenversicherung wird durch die Zinsen finanziert, die das Kapital einbringt, den größeren Teil stellt allerdings das eingezahlte Kapital dar.

Die Leibrente wird ab dem vereinbarten Zeitpunkt bis zum Tod des Versicherten gezahlt.

Je nachdem, wann die Leibrente beginnt, unterscheidet man zwischen zwei Formen der Leibrentenversicherung: Bei der Sofortrente (=sofort beginnende Leibrente) findet eine Einmalzahlung statt und der Versicherer fängt sofort an, die Leibrente auszuzahlen. Bei der aufgeschobenen Leibrente sammelt der Versicherte in der Sparphase zunächst das Kapital durch reguläre Beitragszahlungen. Die Auszahlung der Rente erfolgt, wenn der Versicherte das Rentenalter erreicht, und findet entweder einmal im Jahr, alle drei Monate oder einmal im Monat statt.

Bei der Leibrentenversicherung mit Beitragsrückgewähr können auch noch die Erben profitieren: Hier geht das eingezahlte Kapital an die Erben über, falls der Versicherte vor dem Rentenalter sterben sollte. (Bei der Leibrentenversicherung ohne Beitragsrückgewähr fällt das eventuell verbliebene Kapital nach dem Tod des Versicherten an die Versicherungsgesellschaft zurück). Sollte der Versicherte kurz nach Erreichen des Rentenalters sterben, kann die Leibrente dank einer Rentengarantiezeit an die Erben des Versicherten während der vereinbarten Mindestlaufzeit ausgezahlt werden.

Die beiden letztgenannten Zusatzleistungen (Beitragsrückgewähr und Rentengarantiezeit) verringern die Höhe der ausgezahlten Leibrente.

Leibrente verständlich erklärt von Ihrem GutGuenstigVersichert-Team.

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