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Dynamik

Dynamisierung meint die vertraglich vereinbarte Anpassung von Zahlungsströmen. Dabei wird die Prämienhöhe automatisch angepasst um mögliche fiskalpolitische Veränderungen abzufedern, beispielsweise eine Anpassung an das aktuell geltende Inflationsniveau um eine Wertminderung der Kapitalanlage und Versicherungsleistung zu dämpfen. Einer Dynamisierung oder auch automatische Anpassung genannt kann meist widersprochen werden und das Prämienniveau stabil gehalten werden. Durch das Ablehnen einer dynamischen Anpassung sinkt allerdings der vereinbarte Wert der Absicherung im Vergleich zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Die Dynamisierung ist deshalb ein essentieller Bestandteil von Vorsorgeverträgen oder auch der gesetzlichen Rentenversicherung, hierbei werden die Rentenleistungen entsprechen den gesamtwirtschaftlichen Umständen angepasst.

Im Zusammenhang mit einem Versicherungsvertrag bezeichnet Dynamik die regelmäßige – meist jährliche – Erhöhung der Beiträge und Leistungen einer Versicherung. Im Unterschied zu einer im Verlauf eines bestehenden Vertrages frei vereinbarten Erhöhung liegt die Besonderheit der Dynamik neben dem Automatismus darin, dass keine neue Risikoprüfung erfolgt (z. B. keine Gesundheitsprüfung in der Lebensversicherung).

Dynamische Anpassung verschieben

Der Versicherungsnehmer kann dynamische Erhöhungen aussetzen, um dadurch einen weiteren Beitragsanstieg zu vermeiden. Doch ist dies bei vielen Vertragskonstruktionen nur zweimal in Folge zulässig, da sonst die dynamische Erhöhung dauerhaft eingestellt wird.

Der Begriff Dynamik von Experten leicht und verständlich erklärt.

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