Warum eine Hundehaftpflicht sinnvoll ist.

Egal, wie lieb Dein Hund ist und wie gut er hört: Im Übermut oder in einem unbeobachteten Moment kann er einen Schaden verursachen. Für diesen Fall kannst Du Dich schützen.

Das tägliche Highlight von Deinem Hund und Dir ist die große Gassirunde. Hier gibt’s für Deinen Vierbeiner nicht nur reichlich Gelegenheit, um zu schnüffeln. Ihr trefft außerdem häufig andere Mensch-Hund-Gespanne und habt Gelegenheit für einen kleinen Schwatz und eine Runde toben. Du weißt genau, mit welchen anderen Hunden Dein Hund gut klarkommt und erlaubst nur dann eine Spieleinheit. Aber selbst unter besten Kumpels kann es bei zu viel Übermut zu einem Unfall kommen. In einem solchen Fall übernimmt Deine Hundehaftpflicht die Kosten für die Behandlung des anderen Hundes. Doch das ist nur ein Beispiel, weshalb eine Hundehaftpflichtversicherung sinnvoll ist.

Die häufigsten Schadensfälle bei der Hundehaftpflicht

Es gibt fünf Szenarien, die Hundehaftpflichtversicherern regelmäßig gemeldet werden. Im Laufe eines Hundelebens besteht die reale Chance, dass auch Du mit wenigstens einem dieser Fälle konfrontiert wirst:

Personenschäden: Ein Biss im Affekt oder eine zu lange Leine, die einen Radfahrer stürzen lässt – das passiert schneller, als Du denkst. In solchen Fällen bist Du haftbar. Insbesondere bei schweren Verletzungen oder bei dauerhaften Verletzungsfolgen entstehen Dir hohe Kosten.

Sachschäden an Autos und Lack: So mancher Verkehrsunfall wird durch einen Hund ausgelöst, der plötzlich auf der Straße steht. Für die Schäden musst Du als Halter aufkommen..

Beißereien oder Jagd: Verletzt Dein Hund Artgenossen oder andere Tiere, oder reißt er Wild, zahlst Du für Tierarztkosten oder andere anfallende Ausgaben.

Mietsachschäden: Dein Hund sprintet für sein Leben gerne über das Parkett Eurer Mietwohnung und hinterlässt dabei mit seinen Krallen tiefe Kratzer auf dem Holz. Und in der Ferienwohnung waren die Stuhlbeine nicht vor seinen Zähnen sicher. Die Hundehaftpflicht reguliert diese Schäden.

Sachschäden bei Besuchern oder Dritten: Die teuren Sneaker Deiner besten Freundin waren besonders lecker, oder das flauschige Kissen auf der Couch Deiner Schwiegereltern hat einfach zum wilden Spielen eingeladen? Macht nichts – die Hundehaftpflicht ersetzt den Schaden.

Musst Du eine Hundehaftpflicht haben?

Es gibt tatsächlich einige Bundesländer, in denen eine Hundehaftpflicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Das gilt für Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Bremen und Thüringen. Dabei ist es unerheblich, ob Du einen respektablen Rottweiler besitzt oder einen niedlichen kleinen Pudel.

In allen übrigen Bundesländern besteht kein generelles Muss für eine Hundehaftpflicht. Allerdings führen sie in der Regel Rasselisten. Für Hunderassen, die auf diesen Listen stehen, ist eine Haftpflicht vorgeschrieben. Zu diesen Rassen zählen beispielsweise Rottweiler, Mastiff oder Bullterrier. Dennoch solltest Du auch für einen Hund, der kein Listenhund ist, eine Hundehaftpflicht abschließen. Denn auch ein Dackel, Labrador oder Chihuahua kann einen kostspieligen Schaden verursachen.

Im Fall der Fälle abgesichert

Schon ab etwas fünf Euro pro Monat bekommst Du eine Hundehaftpflichtversicherung – abhängig von der Hunderasse und Deinem Wohnort. Verglichen mit Schadenssummen, die Du im Zweifelsfall aus eigener Tasche begleichen musst, ist das ein geringer Beitrag. Mach jetzt den Check und sichere Dich und Deinen Hund ab!