Privathaftpflichtversicherung: Dein Must-have

Wenn Du anderen einen Schaden zufügst, haftest Du dafür mit Deinem gesamten Vermögen. Die Privathaftpflichtversicherung bewahrt Dich vor finanziellem Schaden.

Ein Malheur ist schnell passiert: Du stößt beim Fahrradfahren mit einem anderen Verkehrsteilnehmer zusammen. Du verschüttest Rotwein über das teure Sofa eines Freundes. Oder Du verursachst einen Unfall, bei dem ein Mensch schwer verletzt wird.

Eine kleine Unachtsamkeit kann schnell hohe Kosten verursachen. Nehmen wir als Beispiel einen Personenschaden: Im schlimmsten Fall kommen Behandlungskosten, Reha-Maßnahmen, Verdienstausfall oder sogar lebenslange Rentenzahlungen auf Dich zu.

Eine Privathaftpflichtversicherung übernimmt sämtliche Kosten, die aus einem unbedachten Moment heraus entstehen können. Sie ist also Dein finanzielles Sicherheitsnetz für den Ernstfall.

Worauf solltest Du beim Abschluss achten?

Es gibt ein paar Aspekte, die Du bei der Auswahl Deines Tarifs berücksichtigen solltest. Denn Dein Versicherungsschutz sollte solide aufgestellt sein, um Dich im Schadensfall optimal abzusichern.

1. Die Deckungssumme: Lieber großzügig absichern

Mindestens 10 Millionen Euro pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden sind der Standard. Du kannst die Deckungssumme jedoch auch auf 20 bis 50 Millionen Euro erhöhen.

Ein Schaden in Millionenhöhe ist zwar selten, kann aber jeden treffen. Besser, Du bist darauf vorbereitet. Außerdem erhöht eine hohe Deckungssumme Deinen Versicherungsbeitrag nicht übermäßig. Lieber Zahlst Du ein paar Euro mehr, als im Ernstfall doch mit Deinem Vermögen haften zu müssen.

2. Angehörige mitversichern

Hast Du Familie oder lebst Du mit Deinem Partner, Deiner Partnerin zusammen? Dann braucht Ihr nur einen Vertrag, in dem alle im Haushalt lebenden Personen abgesichert sind. Zu diesen Personen gehören Ehepartner, eingetragenen Lebenspartner, unverheiratete Partner und Kinder. Manche Tarife schließen auch Au-pairs mit ein. Achte bei der Tarifauswahl darauf, welche Personen Deines Haushalts Du mitversichern kannst und passe Deinen Versicherungsschutz an, wenn sich Deine Lebenssituation verändert.

3. Deliktunfähige Kinder: Was gilt bei einem Schaden?

Für Kinder gelten in Sachen Haftung rechtlich besondere Regeln. Kinder unter sieben Jahren sind grundsätzlich nicht deliktfähig. Im Straßenverkehr liegt die Grenze grundsätzlich bei zehn Jahren.

Das bedeutet: Verursacht ein deliktunfähiges Kind einen Schaden, muss es dafür rechtlich grundsätzlich nicht haften. Auch die Eltern sind dann nicht zu Schadensersatz verpflichtet.

Im Sinne eines wertschätzenden Miteinanders sollten dennoch auch solche Schäden beglichen werden. Deswegen bieten viele Versicherungsgesellschaften Tarife, die auch Schäden durch deliktunfähige Kinder freiwillig übernehmen. Die Schadenssumme ist allerdings häufig begrenzt.

4. Forderungsausfalldeckung: Wenn der andere nicht zahlen kann

Du bist versichert. Aber was, wenn etwas passiert, und der andere eigentlich für den Schaden aufkommen muss – aber nicht versichert ist? Genau wird die Forderungsausfalldeckung wichtig.

Abhängig von den Bedingungen des Tarifs greift sie, wenn jemand Dich schädigt, aber dafür nicht aufkommen kann oder nicht versichert ist. Dann springt im Rahmen der Forderungsausfalldeckung Deine eigene Privathaftpflicht ein.

Privathaftpflicht: Geringer Beitrag, großer Schutz

Die Privathaftpflicht gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Ob kleiner oder großer Schaden: Du musst Dir keine Sorgen um den finanziellen Ausgleich für Dein Gegenüber machen. Vergleiche am besten direkt passende Tarife. Wenn Du magst, kannst Du sofort online abschließen. Natürlich begleiten wir Dich auch persönlich, wenn Dir das lieber ist. Melde Dich einfach über einen unserer Kontaktwege und schildere uns kurz, was wir für Dich tun können!