Brauche ich wirklich eine Tierkrankenversicherung?
Dein Tier gehört zur Familie. Wenn ihm etwas fehlt, möchtest Du, dass es bestmöglich versorgt wird. Genau hierbei unterstützt Dich eine Tierkrankenversicherung.

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Wir Tierhalter kennen das: Niest die Katze einmal zu oft oder kratzt sich der Hund häufiger als sonst hinter dem Ohr, sind wir sofort alarmiert. Irgendetwas geht da vor sich – am besten, die Tierärztin schaut sich den plüschigen Mitbewohner einmal an.
Was neben der Sorge um Dein Tier allerdings auch jedes Mal mitschwingt ist die Angst vor möglichen hohen Behandlungskosten. Aus dem unkonventionellen Nieser der Katze wird vielleicht eine Calici-Diagnose, das Kratzen des Hundes verweist eventuell auf einen hartnäckigen Hautpilz. Beides zieht kostspielige Therapien nach sich, die seit der Erhöhung der Gebührenordnung ein schmerzhaftes Loch ins Budget reißen.
Tierkrankenversicherungen übernehmen Behandlungskosten
Natürlich kannst Du für Deine Tierarztkosten jeden Monat etwas Geld auf die Seite legen. Damit bist Du für planbar wiederkehrende Behandlungen wie eine Impfung oder Vorsorgeuntersuchungen finanziell gewappnet. Doch unsere Erfahrung – auch als Tierhalter – zeigt: Gerade die außerplanmäßigen Tierarztbesuche sind es, die teuer werden.
Ein Unfall, ein Notfall am Wochenende, ein stationärer Aufenthalt in der Tierklinik, ein notwendiger Eingriff … all das sind Fälle, in denen Du schnell vierstellige Beträge zahlst. Außerdem musst Du unter Stress entscheiden, ob Du Dir die Behandlung überhaupt leisten kannst. Davon sollte die Gesundheit Deines Tieres nicht abhängen. Und genau deswegen gibt es Tierkrankenversicherungen: Sie stärken Dir finanziell den Rücken, damit Du die bestmögliche Behandlung für Dein Tier wahrnehmen kannst. Lass uns dazu zwei gängige Beispielszenarien ansehen.
Zahnsanierung bei der Katze – das kommt auf Dich zu
Viele Katzen haben Probleme mit ihren Zähnen. Dem kannst Du entgegenwirken, indem Du Deine Katze von klein auf ans Zähneputzen gewöhnst – falls sie es zulässt. Doch auch das ist keine Garantie, dass Miez später nicht mit Parodontitis oder gar FORL zu tun hat. Die Gabe von Trockenfutter ist übrigens, entgegen aller Werbeversprechen, ebenfalls keine Prophylaxe gegen Zahnbeschwerden.
Sollte Deine Katze im Laufe ihres Lebens eine Zahnsanierung benötigen, kannst Du Glück haben und mit einer Rechnung um die 600 Euro die Tierarztpraxis verlassen. Sind mehrere Zähne betroffen oder die Zahnprobleme schwerwiegend, reden wir schnell von 1.400 Euro und mehr. Hast Du so viel Geld bei Bedarf angespart? Mit einer Tierkrankenversicherung musst Du Dir darüber keine Gedanken machen.
Magenprobleme beim Hund – das kann teuer werden
Ihr wart gerade auf Eurer Gassirunde und hattet einen tollen Spaziergang. Kurz nach Eurer Rückkehr merkst Du, dass es Deinem Hund nicht gut geht. Er zeigt Symptome von Magenschmerzen, erbricht sich sogar. Natürlich gehst Du sofort zum Tierarzt – denn Du bist nicht sicher, ob Wauz draußen eventuell etwas gefressen oder verschluckt hat, was ihm nicht guttut.
Wenn Du Glück hast, reichen zwei Spritzen und ein paar einfache Medikamente, und Dein Hund ist wieder fit. Wenn Du weniger Glück hast, ist eine ausführlichere Diagnostik mit Blutbild und Ultraschall notwendig. Hast Du richtig Pech, muss Dein Hund stationär aufgenommen werden. Spätestens dann wird es kostspielig. Die Behandlungskosten für Magenprobleme beim Hund rangieren zwischen 80 und mehr als 1.500 Euro. Mit entsprechendem Versicherungsschutz kannst Du Dir das mühelos leisten.
Welche Tierkrankenversicherung ist die richtige?
Aus unserer Erfahrung heraus sind die Tarife der Barmenia und der HanseMerkur die stärksten. Die meisten unserer Kunden vertrauen darauf. Falls auch Du Dein Tier bei einem der beiden Anbieter versichern möchtest, kannst Du das direkt hier online erledigen. Wünschst Du eine Analyse des gesamten Marktes empfehlen wir Dir, uns per WhatsApp oder über das Kontaktformular anzuschreiben. Wir setzen uns mit Dir in Verbindung und finden dann gemeinsam die Versicherung, die zu Dir und Deinem Tier passt.
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