Krankentagegeld: Für Selbstständige besonders wichtig
Arbeitest Du selbstständig oder freiberuflich, musst Du in vielen Bereichen selbst vorsorgen – auch in Sachen Gesundheit. Die Krankentagegeldversicherung hilft Dir dabei.

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Als Selbstständiger oder Freiberuflerin bedeutet Krankheit häufig mehr als nur eine vorübergehende Zwangspause. Denn wenn Du krankheitsbedingt nicht arbeiten kannst, sinken Deine Einnahmen oder fallen vollständig weg. Deine laufenden Kosten wie Miete, Lebenshaltung oder Darlehen bleiben aber trotzdem bestehen. Möglichweise hast Du auch laufende Betriebskosten für Dein Unternehmen.
Eine Krankentagegeldversicherung unterstützt Dich, wenn Du außer Gefecht bist. Genau hier setzt die Krankentagegeldversicherung an. Direkt beim Abschluss legst Du fest, ab dem wievielten Krankheitstag sie zahlen soll. Die Zahlungen werden so lange geleistet, bis Deine Ärztin Dich wieder gesundschreibt. Für jeden Krankheitstag erhältst Du einen festen Betrag und fängst damit einen Teil Deines Einkommensausfalls auf. So bleibst Du auch während einer längeren Arbeitsunfähigkeit finanziell flexibel.
Wie hoch sollte Dein Krankentagegeld sein?
Die Höhe Deines Krankentagegeldes sollte zu Deiner persönlichen finanziellen Situation passen. Bei Selbstständigen sind hierfür insbesondere die durchschnittlichen Nettoeinkünfte der vergangenen zwölf Monate relevant. Grundsätzlich darf das vereinbarte Krankentagegeld aber nicht höher sein als Dein Nettoeinkommen aus Deiner beruflichen Tätigkeit.
Außerdem lohnt sich ein genauer Blick auf Deine laufenden Ausgaben: Welche privaten Kosten musst Du jeden Monat decken? Welche betrieblichen Verpflichtungen laufen weiter? Und wie lange könntest Du einen vollständigen oder teilweisen Einkommensausfall aus eigenen Rücklagen finanzieren?
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